Bayrhammer Honig

Imkern aus Leidenschaft

Bayrhammer Honig 

Neuigkeiten

  • 26.10.2025: Die Bienenvölker (sowohl belegstellenbegattete Königinnen mit gezüchteten Varroaresistenzgenetik als auch die meisten standbegatteten mit der selben Genetik) entwickeln sich bezüglich Varroaresistenz und ohne Medikamentenbehandlung sehr gut. Bei einigen wenigen Völkern habe ich aufgrund höherer Varroabelastung die Königin getauscht. Das bestätigt unseren gemeinsamen Weg zur medikamentenfreien Bienenhaltung der Bienenzuchtgruppe Oberösterreich-Salzburg.
  • Habe am 14.7.2025 Begattungsvölker auf die Belegstelle Ammergebirge (Drohnengenetik aus Völkern mit hoher Varroaresistenz) gebracht und diese Völker haben sich nach der Rückholung sehr gut entwickelt.
  • Fernsehbeitrag auf Servus-TV (TM-Wissen) über die Varroaresistenzzucht. Einziger Schönheitsfehler ist, dass ich als Imker aus Oberösterreich tituliert werde, aber Imker in Seekirchen im Salzburger Land bin.
    Trotzdem ansehenswert! https://www.servustv.com/wissen/v/aa0q7eab5jn7gfblhpzx/?rbup-media-time=79&rbup-media-id=AA0Q7EAB5JN7GFBLHPZX

BayrhammerHonig – Natur pur

Unser Familienbetrieb in Seekirchen bei Salzburg produziert Honig, der den Geschmack der Natur einfängt. Von unseren Bienen direkt aus blühenden Wiesen und Wäldern geerntet, steht Bayrhammer Honig für Qualität und Natürlichkeit. Nachhaltige Imkerei liegt uns am Herzen, und unser Ziel ist es, Honig zu liefern, auf den man sich verlassen kann. Schauen Sie sich um und erfahren Sie mehr über die Welt der Bienen und den Weg unseres Honigs von der Natur bis auf Ihren Frühstückstisch!

Der Imker

Ich heiße Josef Bayrhammer, bin 1957 geboren, und arbeitete hauptberuflich mit Computern. Gleichzeitig hatte ich immer den Traum, mich neben meinen Obstbäumen auch landwirtschaftlich zu betätigen. Seit ich mich 2009 entschieden habe, mit dem Imkern zu beginnen, haben mich die Bienenvölker in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Bei der Arbeit mit den Bienen und bei der Honigernte unterstützen mich auch meine Frau Maresi und mein Enkel Lukas. 

Unsere Philosophie

Hochwertiger Honig ist uns wichtig. Mindestens so wichtig wie die Honigproduktion ist für uns aber das Wohl unserer Bienenvölker, weil Bienen faszinierende Lebewesen sind, die eine zentrale Rolle im Ökosystem spielen. Damit die Bienen gesund sind und bleiben ist es von Bedeutung, die Entwicklung von Bienenvölkern in der Natur zu verstehen und als Imker – so weit als möglich – im Einklang damit zu agieren. Und: Gesunde Bienen sind auch eine der Voraussetzungen für guten Honig. 

Unsere Bienen

Bis zu 4 Millionen Bienen leben in unseren Bienenvölkern. Diese Zahl schwankt: Im Winter sind es 5000 pro Volk – bis zum Mai wächst jedes Volk auf mehr als 50.000 Bienen an. Jeder Bienenstock hat eine einzige Königin, außerdem männliche Bienen – sogenannte Drohnen – und weibliche unfruchtbare Bienen, die Arbeiterinnen. Während die jungen Arbeiterinnen etwa den Bienenstock sauber halten, sammeln die älteren Pollen und Nektar, der zu Honig verarbeitet wird. 

Unsere Standorte

Der richtige Standort ist neben gesunden Bienen die wichtigste Voraussetzung für hochwertigen Honig. Unsere Bienen leben Unsere Bienen leben in der schönen Landschaft des Salzburger Landes – fernab von Monokulturen wie Raps oder Mais und an Orten mit einer großen Vielfalt an Bäumen und Blumen. Die Bienenvölker befinden sich in der Nähe von Naturparks, Mooren, Auenlandschaften und urigen Wäldern. Die Völker stehen in Seekirchen am Wallersee – in Waldprechting/ Bäckermoos, in Halberstätten nahe der Fischach, in der Nähe des Naturparks Salzachauen und in Acharting bei Anthering.   

Unsere Produkte

Unser Honig erhält sein einzigartiges Geschmacksprofil durch die große Vielfalt an Blumen und Pflanzen, die unsere Bienenstöcke umgeben: Löwenzahn und Wildrosen, Goldruten, Himbeeren und vieles mehr.
Wir haben hellen Blütenhonig, dunkleren Wald-Blütenhonig und Cremehonig. Den Nektar für den Blütenhonig sammeln die Bienen im April und Mai und verarbeiten diesen zu Honig – dann ernten wir zum ersten Mal -, später produzieren die Bienen Wald-Blütenhonig, den wir im Juli ernten. Den Blütenhonig verarbeiten wir teilweise zu Cremehonig weiter. Der Honig wird dabei sechs bis zehn Tage lang täglich zwei Mal gerührt – und entwickelt eine cremig-seidige Konsistenz. Unseren Honig verkaufen wir in Seekirchen.

Vom Nektar zum Honig

Für ein halbes Kilo Honig müsste eine Biene etwa zwei Mal um die Erde fliegen, für einen Esslöffel Honig sind Bienen rund 3000 Kilometer geflogen. Für einen Sammelflug besucht eine Biene etwa 1000 bis 1500 Blüten und kehrt mit 0,05 Gramm Nektar zurück. Diesen übergibt sie im Stock anderen Arbeiterinnen, die ihn mit Zusatzstoffen versehen, Wasser entziehen und zu Honig umwandeln. So entstehen aus mehr als zwei Kilo Nektar 500 Gramm Honig. Und dieser Honig hält ewig. 

Das Bienenvolk

Das Bienenvolk besteht aus einer Königin und – je nach Jahreszeit – 5000 bis 50.000 Arbeiterinnen und bis zu 8000 Drohnen, also männlichen Bienen. Die Aufgabe der Königin ist, laufend neue Eier zu legen: bis zu 2000 am Tag, ein Mehrfaches ihres Körpergewichts. Die Arbeiterinnen übernehmen verschiedenste Aufgaben, vom Reinigen der Waben über das Füttern der jungen Bienenmaden und das Erzeugen von Wachs, Bewachen des Eingangs bis zum Sammeln von Nektar, Pollen und Wasser.   

Schwärmen

Bienenvölker schwärmen aus, weil sie sich durch Teilung vermehren wollen. Dabei verlässt ein Teil der Bienen eines Volkes mit einer Königin den Bienenstock und sammelt sich an einem anderen Ort – üblicherweise am Ast eines nahegelegenen Baumes. Sogenannte Scoutbienen machen sich auf die Suche nach einer neuen Wohnung für das neue Volk. In einem erst vor wenigen Jahren erforschten Entscheidungs-Prozess (aber das wäre eine andere spannende Geschichte) einigen sich diese Scoutbienen dann auf die bestgeeignete neue Wohnung – und der Schwarm hebt ab.  


Kontakt

Josef Bayrhammer Imkerei
Mühlbachstrasse 87, 5201 Seekirchen
Telefon: 06212 6463
Mobiltelefon: 0664 1226651 bzw. 0681 20577293
E-Mail: bayrhammerhonig@gmail.com


Honig-Verkauf

Unseren Honig verkaufen wir in Seekirchen, Mühlbachstrasse 87 und in Wien durch unsere Tochter und unseren Schwiegersohn.

Wir verkaufen:
– Blütenhonig: Dazu wird Nektar der Blühpflanzen von unseren älteren Bienen nahe sorgfältig ausgewählter Standorte gesammelt und von den jüngeren Bienen im Bienenstock in Honig umgearbeitet. Der Blütenhonig unserer Bienenvölker ist frei von Rapshonig, was wir als besonderes Qualitätskriterium sehen. Dieser Honig wird in der Regel Ende Mai bis Anfang Juni geerntet.
Cremehonig: Stellen wir aus dem Blütenhonig unserer Bienen her.
Blütenhonig beginnt relativ rasch zu kristallisieren und kristallisierter Honig wird von den meisten Kunden nicht gewünscht. Abhilfe schafft die Umwandlung von Blütenhonig in Cremehonig. Das geschieht durch regelmäßiges Rühren über die Dauer von etwa sechs bis zehn Tage und dabei Zerschlagen der entstehenden Honigkristalle. Bei diesem Verarbeitungsprozess werden keine Zusatzstoffen hinzugefügt. Cremehonig ist also nach wie vor reiner Blütenhonig, aber in einer umgewandelten Konsistenz. Ein Vorteil von Cremehonig ist, dass er aufgrund seiner cremigen Konsistenz nicht von Honigbrot tropft.
Waldhonig, oder exakter ausgedrückt Honig mit hohem Waldhoniganteil unserer Bienen wird von unseren älteren Bienen im Juni von den Bäumen gesammelt und von den jüngeren Bienen im Bienenstock in Honig umgearbeitet. Die Ernte dieses Honigs erfolgt in der Regel Anfang Juli und er besticht durch besonders intensiven Geschmack. Dieser Honig kristallisiert sehr langsam über Monate hinweg.

Gebindegrößen:
– Blütenhonig: 500g und 250g
– Cremehonig: 500g und 250g
– Waldhonig: 1 kg, 500g und 250g
Zusätzlich gibt es auch Geschenkgläser 250 Gramm mit verschiedenen Beschriftungen (Danke, Alles Gute, Herzlichen Glückwunsch und Sorry) über das ganze Jahr. Auf Wunsch erhalten Sie auch 250 Gramm-Gläser mit leerem Beschriftungsbereich in die Sie ihre individuelle Botschaft eintragen können.


Zur Vorweihnachtszeit gibt es auch Geschenksgläser in der Weihnachtsausführung:


und Geschenksboxen für Honiggläser (im Advent bzw. auf Vorbestellung)

Für die Rückgabe von unbeschädigten Original-Honiggläsern werden 0,30 € Pfand erstattet.
Das Pfand für Honiggläser habe ich eingeführt, um im Sinne des geringstmöglichen ökologischen Fußabdrucks die Rücklaufquote der Honiggläser zu erhöhen.

Bei Interesse führe ich Sie auch gerne durch meine Honig-Arbeitsräume, um einen Einblick in unsere Honiggewinnung zu bekommen ( in deutscher oder englischer Sprache)

Verkauf von Bienenköniginnen und Bienenvölkern

Siehe dazu auch das Pedigree meiner Zuchtköniginnen:

https://buckfast-pedigree.eu/de/eingetragene-zuechter/breeder=BAJ

Wir verkaufen:
– Standbegattete Königinnen: Dafür verwende ich den Zuchtstoff meiner Zuchtvölker (Schwarmträgheit, Honigertrag, Varroaresistenz) als Zuchtmaterial. Diese Königinnen bringen in der Regel gute Buckfasteigenschaften, die Chance auf Varroaresistenz ist aber geringer, da diese Eigenschaft zwar von der Königin mitgebracht wird, aber in der Vererbung nicht dominat weitergegeben wird und die Drohnen mit zufälliger Genetik zum Zuge kommen. Die geschlüpften unbegatteten Königinnen werden um Bienen aus den Honigräumen meiner Völker zu Kleinvölkern ergänzt und auf absolvieren ihre Hochzeitsflüge an einem meiner Bienenstände.

– Belegstellenbegattete Königinnen: Dafür verwende ich den Zuchtstoff meiner Zuchtvölker (Schwarmträgheit, Honigertrag, Varroaresistenz) als Zuchtmaterial. Diese Königinnen habe eine hohe Chance für Varroaresistenz, da diese Eigenschaft von der Königin und den Belegstellendrohnen mitgebracht wird. Die geschlüpften unbegatteten Königinnen werden um Bienen aus den Honigräumen meiner Völker zu Kleinvölkern ergänzt und auf die Belegstelle des oberösterreichischen Landesimkerverbands in Weyer (Varroa Resistenz) ( https://bienenzuchtgruppe.at/drohnen-linienbeschreibung/ ) oder Ammergebirge von Buckfast Bayern (Varroa Resistenz) (siehe auch: https://www.buckfast-bayern.com/buckfastbiene/belegstellen/ammergauer-alpen-amm/ ) zur Begattung gebracht. Auf dieser Belegstelle können die jungen Königinnen ihre Hochzeitsflüge machen.

– Kleinbienenvölker/Königinnen in Miniplus (standbegattet oder belegstellenbegattet) zur besonders schonenen Umweiselung auf das jeweilige Beutenmaß durch entfernen der alten Königin und nach zwei Stunden aufsetzen des Miniplus über der bisherigen Zarge mit Zeitungspapier.

– Jungvölker: im Zadant-Rahmenmaß mit 4-5 Rähmchen (mit standbegatteter Königin oder Belegstellenkönigin)

– Wirtschaftsvölker: Im Zander-Rahmenmaß nach der Überwinterung (mit standbegatteter Königin)

– Wirtschaftsvölker: Im Zadant-Rahmenmaß (Kann durch Verlängerung der Oberträger mit kleinen Schrauben auch in Dadant-Zargen eingehängt werden) nach der Überwinterung (mit standbegatteter Königin oder Belegstellenkönigin)

Varroa-Resistenzzucht

Die Globalisierung hat es mit sich gebracht, dass eine Bienenschädling der asiatischen Bienenrassen aus Asien (Varroa-Milbe) nach Europa verschleppt wurde und auch unsere Bienenvölker befällt.

Um das Sterben vieler Bienenvölker zu verhindern, wird als zulässige Bekämpfungsmethode nach der letzten Honigernte im Jahr der Einsatz organischer Säuren (Ameisensäure, Klee- bzw. Oxalsäure) empfohlen. Der Einsatz dieser Säuren wirkt auf die Milbe, sofern sie nicht in verdeckelter Brut ist, tödlich und schädigt die Bienenvölker nur geringfügig, bzw. ermöglicht erst das Überleben der Bienenvölker.
Meines Erachtens leiden die Bienenvölker aber doch darunter, ich habe den Eindruck, dass diese Völker von Generation zu Generation varroaanfälliger werden und deshalb habe ich mich vor Jahren entschieden den alternativen Ansatz der Auslese und Zucht varroaresistenter Bienenvölker zu betreiben.
Dazu wähle ich Bienenvölker für zu züchtende Königinnen nach dem Gesichtspunkt geringer Varroabelastung, neben anderen Kriterien, aus, züchte von diesen neue Königinnen und bringe diese Königinnen mit jeweils einem kleinen Startvölkchen auf Varroaresistenz-Belegstellen, auf denen nach Varroaresistenzkriterien ausgewählte Drohnenvölker aufgestellt sind. Wenn die Königinnen an diesem Stand zu den Hochzeitsflügen ausfliegen ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie von Drohnen mit varroareduzierender Genetik begattet werden.

Darüber hinausgehend nahm ich 2024 an einem SDI-Zuchtprogramm teil, bei dem künstlich besamte Königinnen in deren Völkern mit ca. 150 Varroamilben infiziert werden und nach einigen Wochen bei der Milbenauszählung mit wissenschaftlicher Begeitung durch die Arista-Stiftung unter dem Mikroskop geprüft wird, wieweit das Volk aufgrund der Varroaresistenzgenetik in der Lage war, mit Varroa infizierte Brut zu erkennen und die Varroamilben zu beseitigen. Die besten dieser Königinnen liefern danach wieder den Zuchtstoff für die nächsten Königinnengenerationen. Diese SDI-Zucht erfolgte 2024 in Weng bei Ried im Innkreis im Zentrum unseres Vereins nahe der Firma Hargassner in Oberösterreich.

Im Jahr 2025 erfolgt SDI-Zucht wieder in Weng bei Ried im Innkreis im Zentrum unseres Vereins nahe der Firma Hargassner und ich werde wieder mit 10 SDI-Völkern teilnehmen. Die besten dieser Königinnen liefern danach wieder den Zuchtstoff für die nächsten Königinnengenerationen. Diese SDI-Völker sind nicht verkäuflich und diesen ausschließlich zur Erreichung eines entsprechenden Zuchtfortschritts der von mir gezüchteten Bienengenetik.

Zuchtergebnisse:

  • Im Jahr 2024 führte unsere beste SDI-Zucht zu einem Bienenvolk mit 70% Varroaresistenz. Der Test zeigte, dass die Kolonie immer noch einige Varroa-Milben, aufgrund Zuflug aus anderen Völkern, hat, aber die Milben können sich in diesem Volk nicht vermehren.


IMPRESSUM 

Josef Bayrhammer Imkerei 

Mühlbachstraße 87 

5201 Seekirchen 

Österreich 

Telefon: +43/6212/6463 

Mobiltelefon: +43/664/1226651 

E-Mail: bayrhammerhonig@gmail.com 

Unternehmensgegenstand: Verkauf von Bienenhonig aus eigener Produktion 

Gerichtsstand: Landesgericht Salzburg